Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll.

(Keinen Bock über 700 Wörter zu lesen? Auch dafür habe ich Verständnis 😵 – Video und Fotos sind weiter unten)

Diesen Dienstag ging die große Reise los. Ich bin oft in der Welt unterwegs und auch schon mehrere Stunden in ferne Länder geflogen. Deshalb beeindrucken mich 9 Stunden Flug nicht so schnell. Der einzige grundlegende Unterschied diesmal war, dass ich komplett alleine unterwegs war. Alleine im Flugzeug oder Zug sitzen ist auch nichts neues, aber der Unterschied ist der, dass mich niemand abgeholt oder auf mich gewartet hat. Niemand, der mir zeigt, wo es lang geht oder wie alles funktioniert. Also war ich diesmal komplett auf mich allein gestellt (Wer mich kennt: sehr gruselig 😦).

Erstmal ein Shoutout an Finnair für wunderbaren Service auf 9 Stunden Flug und keinerlei Turbulenzen. Ein Traum. Nachdem ich sicher in Osaka angekommen war, ging es direkt weiter mit Peach Air (Übrigens sehr süß wie alles in Japan 💞) in Richtung Tokyo. Begrüßt wurde ich mit strömendem Regen und ausgefallenen Bahnen, weshalb die Reise bis zu meiner Unterkunft ganze vier Stunden dauerte (eigentlich sind etwa 1 1/2 Stunden üblich – Narita ist wirklich am Arsch der Welt 😒).

Die Unterkunft war wirklich top (gebucht über Airbnb). Ich hatte genug Platz um Purzelbäume zu machen, eine super Klimaanlage (die bei 35 Grad und 306743% Luftfeuchtigkeit wirklich von Nöten war) und zwei riesige Fenster durch die ich den Sonnenaufgang super beobachten konnte (Jetlag sei Dank 😰).

Highlights während meiner Zeit in Tokyo waren Meiji Jingu, der Kaiserpalast, Shibuya Crossing und natürlich das Pokémon Center (hah). Zu den Sehenswürdigkeiten, die ich gesehen habe, will ich gar nicht so viel schreiben. Schaut euch einfach das Video unten an, denn Tokyo macht in Videoform mehr her als ich je zu schreiben vermag. Also angucken!!

Fun Facts die ich soweit über Japan (also insbesondere Tokyo) festgestellt habe:

1. Keiner trägt Sonnenbrillen… Sehr schwierig für mich und meine verwöhnten und äußerst lichtempfindlichen Augen. Ich weiß auch gar nicht wieso (hab schon gegoogelt, um sicher zu gehen, dass ich niemanden mit meiner Sonnenbrille beleidige 😅). Es scheint den Japanern einfach nicht so zu liegen.

2. Es ist beunruhigend sauber. Das finde ich persönlich natürlich super, nur ist mir schleierhaft wie es funktioniert. Es gibt so gut wie nirgendwo Mülleimer (wenn überhaupt nur vor Lebensmittelmärkten und auch da wird penibel nach Material getrennt). Ich habe die Vermutung, dass jeder einfach seinen Müll mit nach Hause nimmt und dort entsorgt. Da merkt man wie kollektiv diese Gesellschaft ist, denn dieses System würde bspw. bei uns niemals aufgehen (oder denkt nur mal an die USA – das wäre ein komplettes Desaster und ich weiß wovon ich rede).

3. Das Handy- und Bahnnetz ist unfassbar gut. Das Handnetz kann eventuell auch nur so gut sein, weil ich zufällig den besten Anbieter gewählt habe (?). Aber bei NTT Docomo habe ich in Tokyo grundsätzlich LTE und fünf von fünf Balken. Ganz egal, ob in der U-Bahn, in Gebäuden, die gebaut sind wie Bunker oder in der abgeschiedensten Ecke. Immer fünf Balken. Mag euch vielleicht nicht beeindrucken, aber für jemanden der schon hyperventiliert, wenn das Handy nur 3G anzeigt, ist das eine große Sache. Die Deutsche Bahn kann man ja sowieso in der Pfeife rauchen, deshalb ist Japan ein Paradies, da gefühlt alle fünf Minuten zehn verschiedenen Bahnlinien fahren. Ich bin mir sicher, dass ich nie länger als 3 Minuten auf eine Bahn gewartet habe. Das Einzige, was ich hier sehr verwirrend finde sind die verschiedenen Linien, die nicht alle dem gleichen Unternehmen angehören und es vorkommt, dass man mal ein anderes Ticket kaufen muss, um weiter zu fahren.

4. Japaner wissen wie man sich cool anzieht. Ich musste mich beim Klamottenkauf wirklich zurückhalten, da ich noch weiter reise und jetzt schon Übergepäck habe (überraschend 😒), aber die Bevölkerung Tokyos sieht zu 95% sehr hip aus und traut sich auch richtig was. Männer in verrückten Sandalen und Coulottes, Frauen in traumhaften Kleidern und waghalsigen Plateauschuhen, Farbauswahl unabhängig des Geschlechts und vieles, vieles mehr. Bin mir aber relativ sicher, dass das unteranderem an Tokyo liegt, immerhin ist in Berlin der Style auch um einiges besser als auf meinem bayrischen Heimatkaff.

Mein Gott sooo viel Laberei, gewöhnt euch dran. Soweit bin ich ein Fan von Japan, wir werden sehen wie es weiter geht. Jetzt aber zu Bildern und Videos. Da ich nun endlich im Ausland unterwegs bin gibt es auch kontinuierlich Content auf allen sozialen Netzen, also falls ihr mir noch nicht auf allen folgt, die Seitenleiste bringt euch hin.

Wir hören von einander, tschüüü ✈️

TADA: Mein erstes YouTube Video. Seid nicht zu hart zu mir, ich hab auch Gefühle 😭. Falls ihr YouTube benutzt, ein Abo von euch würde mir echt den Tag versüßen 😉

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2 Kommentare zu „Hallo, ich bins – Japan #1

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