Puuuuh,

mein letzter Blogbeitrag ist schon wieder viel zu lange her. Ich weiß nicht genau woran es liegt. Mir fehlt nicht wirklich die Lust am Schreiben, viel mehr die Inspiration über was ich schreiben soll. Da das auch heute der Fall ist, habe ich überlegt ein generelles Update über mein Leben zu veröffentlichen. Das mag zwar sehr egozentrisch sein, aber sehen wir es ein: Wer ist überrascht?

Ich habe das Gefühl, dass ich mittlerweile zu einem ziemlichen Hippie mutiert bin. Birkenstock sind Schuhe mit denen man guten Gewissens vor die Tür gehen kann, ich backe mit Apfelmus statt mit Eiern (veganer Lifestyle ftw), lasse mir den Kasten Mate von einem kleinen Start-Up zur Haustür liefern und bringe wenn ich zu Starbucks gehe meinen eigenen Becher mit (okay, mir ist bewusst, dass Starbucks „Big Corp“ ist, aber hey! Langsame Schritte und Verbesserung – Rome wasn’t built in a day). Meine Ernährung hat sich durch diese Umstellung zudem erheblich verbessert. Fühle ich mich deshalb unbesiegbar – nicht immer, aber ich habe das Gefühl meinem Körper etwas Gutes zu tun und trage meinen Teil zum Wohl der Tiere bei.

Ich würde sagen, dass sich mein Lebensstil generell verbessert hat. Ich lese wieder öfter (und hey, auch Romane zählen, nicht alles muss einen lehrreichen Hintergrund haben), schaffe es ungefähr drei Mal die Woche wenigstens ein kleines Home-Workout zu machen (lol, ob ich jemals in meinem Leben ein Fitnessstudio von innen sehen werde?), und habe es mir angewöhnt jeden Morgen zu versuchen zwischen 6 und 7 Uhr aufzuwachen. So mies es sich anhört um diese Uhrzeiten aufzuwachen, ich kann es wirklich empfehlen. Erstens, die Betonung liegt auf „VERSUCHEN“, das heißt es klappt natürlich nicht immer und zweitens – es ist beeindrucken wie viel Zeit man am Tag hat, wenn man den Tag früh beginnt. Vor allem Morgens packt mich die Euphorie, wenn ich es früh aus dem Bett geschafft habe und die Dinge, die ich mir vorgenommen habe sind plötzlich noch einfacher zu erledigen. Klar, es ist nicht jedermanns Sache, aber falls ihr es euch vorstellen könntet, dann solltet ihr es versuchen. Außerdem, umso öfter man sich anfangs zwingt, desto einfacher wird es später.

Ach beinahe vergessen (lmao), die Uni geht zu Ende! Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber wenn alles läuft wie ich es mir vorstelle (hahahaha, um 6 aufzuwachen zaubert auch keine besseren Klausuren), dann ist meine letzte Klausur in zwei Wochen geschrieben (hahahah x2, da sitze ich und schreibe einen Blogbeitrag statt zu lernen, tschaaau). Was ich dann mit meinen Leben mache ist eine Überraschung, vor allem für mich selbst, denn ich habe keine Ahnung. Geht es aber nicht jedem ein wenig so? Uni vorbei und jetzt? Master? Arbeiten? Auswandern? Nach Afrika fliegen und in der Wildnis Elefanten retten? Die Möglichkeiten sind unendlich. Ich habe ja ein Problem mit großen Auswahlmöglichkeiten, deswegen bin ich umso verlorener, jetzt nach der Uni in der großen weiten Welt. Noch schwieriger wird es, wenn man etwas studiert hat und damit grundsätzlich alles machen kann. Eine Person die lernt Autos zu lackieren wird nach der Ausbildung wahrscheinlich Autos lackieren. Und ich? Was bedeutet „Internationales Management“ überhaupt? Keine Ahnung? Ich auch nicht.

Reisetechnisch geht es in drei Wochen für mich mal wieder nach Japan. Wahrscheinlich werde ich auch darüber bloggen, aber ihr habt meinerseits sicher langsam genug von Japan gehört („IHR“ vor allem, hahahaha meine große Leserschaft aka die eine Person, die meinen Blog liest – Hi Mama!). Leider gibt es zurzeit für mich keine anderen Ziele, denn mein J-Boy lebt nunmal in, wer hätte es gedacht, Japan. Ob ich mal über meine Fernbeziehung (also wirklich feeern, 12 Stunden, falls der Flug non-stop ist) schreibe? Die Inspiration haut mir literally (as the white bitch in me would say) ins Gesicht während ich schreibe. Vielleicht ist somit das Ende meiner Zeit ohne Inspiration erreicht.

So liebe Leute, so viel von meiner Seite, ich glaube von euch hat es sowieso keiner bis hierhin geschafft – und ganz ehrlich, ich kann es euch nicht übel nehmen. Hier nochmal ein kleines Bild von mir, nur das ihr seht, dass ich immer noch klässchen aussehe (hahaha).

oooooo

Bis dennedanne, euer Matzi, Felipé, whatever scheiß auf Branding… 🌈

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